Was Sie beim Privatverkauf selbst erledigen
- Den richtigen Preis finden: Online-Rechner liefern nur Durchschnittswerte. Ist der Preis zu hoch, bleibt die Immobilie lange liegen; ist er zu niedrig, verschenken Sie Geld.
- Unterlagen beschaffen: Grundbuchauszug, Energieausweis, Pläne, Wohnflächenberechnung und mehr. Die vollständige Liste finden Sie in unserer Unterlagen-Checkliste.
- Exposé und Anzeige erstellen: mit guten Fotos, Grundrissen und den gesetzlichen Pflichtangaben aus dem Energieausweis.
- Anfragen beantworten und Besichtigungen organisieren, oft auch abends und am Wochenende.
- Interessenten prüfen: Kann sich der Käufer die Immobilie wirklich leisten? Eine Finanzierungsbestätigung schützt vor bösen Überraschungen.
- Verhandeln und den Notartermin vorbereiten.
- Übergabe mit Protokoll und Zählerständen.
Die typischen Risiken
- Falscher Preis: der häufigste Fehler überhaupt. Mehr dazu in unserem Ratgeber Immobilienbewertung.
- Haftung: Bekannte Mängel müssen Sie offenlegen. Wer etwas verschweigt, kann auch nach dem Verkauf noch haften.
- Zeit und Nerven: Viele Anfragen, Besichtigungen mit Interessenten, die nur „mal schauen“ wollen, und Verhandlungen können sich über Monate ziehen.
- Sicherheit: Bei Besichtigungen lassen Sie fremde Menschen in Ihr Zuhause. Ein Makler prüft Interessenten vorher.
- Emotionen: Beim eigenen Haus fällt es schwer, sachlich zu verhandeln.
Und die Kosten?
Der größte Vorteil des Privatverkaufs ist, dass keine Provision anfällt. Dem steht gegenüber, dass ein professionell vermarktetes Objekt oft schneller und zu einem besseren Preis verkauft wird. Bei Einfamilienhäusern und Wohnungen wird die Provision außerdem in der Regel zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Wie das genau funktioniert, lesen Sie in unserem Ratgeber Maklerprovision. Bei uns fällt die Provision erst an, wenn Ihre Immobilie tatsächlich verkauft ist.
Wann sich ein Makler besonders lohnt
- Sie wohnen nicht vor Ort oder haben wenig Zeit.
- Es handelt sich um eine Erbschaft, eine Scheidung oder eine andere belastende Situation.
- Die Immobilie ist vermietet, denkmalgeschützt oder hat Besonderheiten wie Wohnrechte.
- Sie möchten den bestmöglichen Preis erzielen, ohne selbst zu verhandeln.
Unser ehrliches Angebot
Lassen Sie Ihre Immobilie zuerst kostenfrei von uns bewerten. Dann kennen Sie den realistischen Preis, ganz egal, ob Sie danach mit uns oder allein verkaufen. Im Gespräch zeigen wir Ihnen genau, was wir für Sie übernehmen.
Hinweis: Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Häufige Fragen
Ja. Einen Makler müssen Sie nicht beauftragen. Den Kaufvertrag beurkundet in jedem Fall ein Notar.
Ein falscher Angebotspreis. Ist er zu hoch, bleibt die Immobilie lange liegen und muss später oft deutlich reduziert werden; ist er zu niedrig, verschenken Sie Geld.
Bei uns erst dann, wenn Ihre Immobilie tatsächlich verkauft ist. Bei Einfamilienhäusern und Wohnungen wird die Provision in der Regel zwischen Verkäufer und Käufer geteilt.
Wir begleiten Sie
Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen und haben Fragen? Wir nehmen uns Zeit für ein ehrliches, unverbindliches Gespräch und ermitteln kostenfrei, was Ihre Immobilie wert ist.